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Forderungen

Ende der Wehrpflicht nur für Männer.

Das Ausmaß der Verschuldung der Krankenkassen hat hierzulande schon dramatische Dimensionen angenommen. Zivildienerinnen würden dringend gebraucht.
Es ist längst nicht mehr einzusehen, mit welchen Argumenten eine Gesellschaft wie die unsere, die derartig großen Wert auf die Gleichberechtigung der Geschlechter legt, auch noch im 21. Jahrhundert rechtfertigt, daß nur Männer den Präsenzdienst zu leisten haben!
Wir möchten an dieser Stelle nur auf den wirklich großartigen Artikel der Online-Enzyklopädie “Wikipedia” zu diesem Thema hinweisen:

“Allgemeine” Wehrpflicht - nur für Männer

Obwohl in Deutschland eine “allgemeine” Wehrpflicht existiert, bezieht sich diese nur auf Männer. Zwar verstößt dies grundsätzlich gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes, jedoch wurde vom Bundesverfassungsgericht entschieden, dass dies nicht zur Unglültigkeit der Wehrpflicht führe: der Gesetzgeber habe die “Männer- Wehrpflicht” nachträglich in das Grundgesetz aufgenommen. Somit sei eine “lex specialis” bezüglich der Wehrpflicht gegenüber der “lex generalis” des Gleichbehandlungsgrundsatzes (Artikel 3 GG) geschaffen worden.

Die vom Gesetzgeber in Kauf genommene Diskriminierung von Männern durch die Wehrpflicht wirft allerdings nicht nur juristische, sondern auch gesellsachftliche Fragen auf. Je nach Stand der erreichten Gleichberechtigung ergeben sich entsprechende Akzeptanzprobleme und erhöhen damit zusätzlich die Anforderungen an die Politik, die Wehrpflicht ausreichend zu begründen. Verschärft wurde die Debatte dadurch, dass Frauen inzwischen einen freien und freiwilligen Zugang zur Bundeswehr - auch zum Dienst an der Waffe - haben, wodurch die ursprüngliche Diskriminierung von Frauen zwar beseitigt, der benachteiligende Charakter der nur Männer treffenden Wehrpflicht aber noch verstärkt wurde. Das Argument, Frauen sollten aufgrund ihrer schwächeren Konstitution vor dem Kriegsdienst geschützt werden, geht so nicht mehr auf.

Oft wird als Argument angeführt, Frauen “opferten” einen ähnlichen Teil ihrer Lebenszeit beim Gebären und Aufziehen von Kindern und würden auch ansonsten den Hauptteil der sozialen Arbeiten, wie etwa bei der Pflege von Familienangehörigen leisten. Allerdings ist dieser Vergleich umstritten. Abgesehen davon, dass es keine strafrechtlich bewehrte “Gebärpflicht” gibt und in Zeiten der Empfängnisverhütung Kinder in der Regel als Wunschkinder geboren werden, bleiben auch die Leistungen der Väter hier völlig unberücksichtigt. Es wird auch bemängelt, dass z.B. die Pflegearbeit einer Frau berücksichtigt wird, nicht aber die Arbeit ihres Mannes, der beispielsweise durch seinen Verdienst die Pflegeleistung seiner nicht berufstätigen Frau überhaupt erst möglich macht. Generell bleibt hier festzustellen, dass eine gesetzliche Verpflichtung nicht mit freiwillig übernommenen Aufgaben verglichen werden kann. Würde die Wehrpflicht der Männer mit sozialen Aufgaben, die auch von Frauen übernommen werden, kompensiert werden, dann bestünde im Umkehrschluss eine Verpflichtung der Frauen, soziale, ehrenamtliche, pflegerische Aufgaben zu übernehmen.

Kritiker meinen, dass es letzendlich dem Staat nicht erlaubt sein könne, bei grundsätzlich gleicher oder ähnlicher Arbeitsleistung von Frauen und Männern zwischen “guter” und “schlechter” Arbeit zu unterscheiden und damit einen Ausgleich in Form einer Wehrpflicht zu begründen. Im Weitern ziehe die Wehrpflicht mehr als nur berufliche Behinderungen nach sich, wie etwa den oft harten Dienst, die Einschränkung verschiedener Rechte und die entsprechenden Konsequenzen im Erstfall.

Zudem seien Frauen ebenso für den Militärdienst - auch mit der Waffe - geeignet wie Männer. Für die Verdeutlichung dieses Umstandes treten nicht zuletzt Frauen wie Tanja Kreil ein, die vor dem Europäischen Gerichtshof geklagt hatte.

Von Gegnern einer Ausweitung der Wehrpflicht auch auf Frauen wird befürchtet, dass es dann noch weniger Nachwuchs in Deutschland geben könnte. Allerdings ist in Israel, wo die Wehrpflicht auch für Frauen gilt, die Geburtenrate höher als in Deutschland.

Im Weiteren wird geltend gemacht, dass Männern schon deshalb keine weitere Lebenszeit durch einen Zwangsdienst verloren gehen dürfe, da sie wegen ihrer inzwischen gegenüber Frauen ca. sechs Jahre geringeren Lebenserwartung - die sich zudem nicht in geringeren Rentenversicherungsbeiträgen niederschlägt - ohnehin erheblich benachteiligt seien.
“Allgemeine Wehrpflicht” - nur für Männer

Frauen sollen in gleichem Maße bei der Landesverteidigung bzw. deren Ersatzdienst Einsatz finden.

Verbot von Zwangsgenitalverstümmelung.

Während auch hierzulande die Aufregung über weibliche Beschneidung sehr groß ist und sich von der UNO abwärts zahlreiche Organisationen diese Unsitte bekämpfen, handelt es sich bei der männlichen Genitalverstümmelung noch immer um ein Tabu, das skandalöser Weise von den Medien nicht einmal thematisiert wird!
Es ist schlicht und einfach Heuchelei, gegen weibliche Beschneidung aufzutreten, während man zuschaut, wie hunderten, vielleicht sogar tausenden männlichen Babies hierzulande dieses Verbrechen angetan wird und das völlig legal unter dem Deckmäntelchen der Religionsfreiheit.
Genitalverstümmelung darf nur dann durchgeführt werden, wenn sich die volljährige Person freiwillig dazu entscheidet.

Hier ist Anschauungsmaterial (nicht für schwache Nerven geeignet!):

Mehr Rechte von Kindesvätern.

“Mein Bauch gehört mir” - “Mein Geld gehört mir”?
Die Neue Männerpartei Österreichs bekennt sich zur Verantwortung beider Elternteile für das Kind. Väter müssen sich auf jeden Fall finanziell an der Erziehung ihrer Kinder beteiligen, daher sollen ihnen auch die gleichen Rechte wie Mütter zustehen. Auch im Falle einer geplanten Abtreibung des Kindes muß ihnen ein Vetorecht zustehen; ohne die Zustimmung des Kindesvaters soll ein derartiger Eingriff illegal sein.

Gleicher Lohn - Gleiche Leistung.

Das Bundespolizeikommando für Wien fordert unterschiedliche körperliche Grundvoraussetzungen für die Aufnahme in den Exekutivdienst. So gelten Leistungsstufen für Männer und Frauen:

Männer haben einen Medizinischen Bewegungskoordinationtest in mindestens 32,2 Sekunden durchzuführen, Frauen in 37,7.
Männer haben mindestens 21 Liegestütze zu absolvieren, Frauen nur 12.
Männer haben 3000 Meter in mindestens 13 Minuten 42,1 Sekunden zu laufen, Frauen haben dafür 18 Minuten und 30 Sekunden Zeit.
Schließlich müssen Männer 100 Meter in mindestens 1 Minute 51 Sekunden schwimmen, Frauen in 2 Minuten 11.1 Sekunden.
http://www.bundespolizei.gv.at/lpdreader/documents/318.pdf

Spätestens bei der Entlohnung wird aber kein Unterschied mehr gemacht, es wird großen Wert darauf gelegt, daß Frauen auf den Cent genauso viel verdienen wie Männer!
Wir fordern daher: Entweder weg mit den unterschiedlichen Leistungskritieren bei der Aufnahme in Bereichen wie der Polizei oder dem Bundesheer; oder Entlohnung, die die höhere körperliche Leistungsfähigkeit honoriert!

Gegen sexistische Quoten.

Wir sind für die Abschaffung aller sexistischer Quoten in sämtlichen Lebensbereichen.

Stopp der Jungen-Ausgrenzung an den Schulen.

Wie zahlreiche Studien belegen (z.B.http://www.bmbf.de/pub/Bildungsmisserfolg.pdf),
verschlechtern sich die Leistungen der männlichen Schüler im immer größeren Maße. Zu einem großen Teil ist das sicherlich darauf zurückzuführen, daß männliche Lehrkräfte immer seltener werden, was meinen Punkt 5 der Forderungsliste nur unterstreicht. Aber auch die Aktion “Girl´s Day”
(http://www.bmukk.gv.at/medienpool/16145/girlsdayerlass2008.pdf) die leider an den Schulen durchgeführt wird, trägt zu nichts anderem als der Demotivation der männlichen Schüler noch zusätzlich bei und das, obwohl sich die Unterrichtsministerium eindeutig zu Fairness zwischen den Geschlechtern bekannt hat:

Mädchen und Burschen sollen in unseren Schulen die Möglichkeit haben, sich ohne geschlechtsspezifische Einschränkungen zu entwickeln. Es ist Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, alle Potenziale ihrer Persönlichkeit zu entfalten.
www.faireschule.at/gender

Sofortige Angleichung des Pensionsantrittsalters von Männern und Frauen.

Obwohl Frauen statistisch gesehen eine wesentlich höhere Lebenserwartung als Männer haben, ist es immer noch so, daß sie viele Jahre früher in Pension gehen dürfen und das bei gleichen Bezügen!

Verbot der Subventionierung sexistischer und männerfeindlicher Organisationen.

Die Stadt Wien z.B. fördert massiv männerfeindliche und sexistische Organisationen, wie z.B. das “Kosmos-Theater” oder “Radio Orange”.

Wiederinstallation des Männerministeriums.

Aufwertung des Internationalen Männertages am 3. November.

Sonstige Positionen

Die Neue Männerpartei Österreichs bekennt sich konsequent zur Nachhaltigkeit und Umweltschutz! Der Individualverkehr und der damit verbundene Lebensstil, auf dem Land im Haus mit Garten zu wohnen, während man in der Stadt arbeitet, ist aus ökologischer Sicht abzulehnen. Auch ökonomisch hat sich diese Lebensweise als anachronistisch herausgestellt, die derzeitige Wirtschaftskrise ist dadurch entstanden, daß Häuselbauer sich ihren Lebensstil eigentlich gar nicht leisten konnten, aber aus politischen Motiven trotzdem Kredite erhielten.
Wir fordern Tempo 80 auf Landstraßen, keine Verbilligung von Treibstoffen und konsequentes Zurückdrängen des mit dem “American Way of Life” verbundenen Individualverkehrs.
Die Neue Männerpartei Österreichs bekennt sich zu Patriotismus. Wir lehnen die liberalen Entwicklungen in diesem Land ab, die zur Bildung von Parallelgesellschaften integrierungsunwilliger Ausländer mit oder ohne österreichischer Staatsbürgerschaft (die leider viel zu oft “nachgeschmissen” wird) ab.
Wer in diesem Land lebt, soll nicht nur mit dem Kopf “Österreicher” sein, sondern auch mit dem Herzen, sonst hat er hier nichts verloren.

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  1. Neue Männerparteien braucht das Land? - Feuerhaken.org

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